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Wohnungseinrichtung
Im Kinderzimmer soll ein möglichst allergenarmes Klima herrschen, deshalb gilt hier generell: Weniger ist mehr. Das heisst weg mit möglichen Staubfängern wie Vorhängen, Teppiche, offene Bücherregale, Plüschtiere. Besondere Beachtung ist dabei dem Bett zu schenken. Die Matratze sowie Duvets und Kissen sind mit speziellen milbendichten Hüllen einzupacken. Dabei zahlt die Krankenkasse einen Teil der Beschaffungskosten, wenn eine ärztliche Bescheinigung über die Diagnose Asthma sowie eineHausstaubmilbenallergie vorliegt. Die Bettwäsche sollte jede Woche gewechselt und heiss gewaschen werden.
Haustiere auf die das Kind allergisch reagiert, können die Asthmasymptome verstärken und die Gesundheit des Kindes und damit die Lebensqualität deutlich einschränken. Eine Trennung vom Haustier sollte erwogen werden. Dies ist aber immer sehr schmerzhaft für das Kind. Die Gesundheit sollte jedoch auch ein so grosses Opfer wert sein.
Die Massnahmen für eine allergenarme Umgebung gilt auch für andere Räume, in denen sich das Kind oft aufhält.
Es ist mit klar, dass solche Veränderungen nicht immer leicht durchführbar sind, z.B. in einer Mietwohnung. Mit etwas Mut, Phantasie und gutem Willen, lässt sich aber jede Wohnung besser für das Asthmakind und trotzdem wohnlich gestalten.
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